Schreib- und Empowermentprojekte
In verschiedenen Schreib- und Empowermentprojekten arbeite ich mit kreativen und biografischen Schreibformaten als Mittel zur Stärkung von Ausdruck, Selbstwirksamkeit und Reflexion. Die Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und sind jeweils an den sozialen und lokalen Kontext angepasst.
Ein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung und Durchführung von Schreib- und Kreativworkshops für ein Mädchenprojekt. Dort habe ich Formate konzipiert, die Schreiben, Gestalten und biografische Zugänge verbinden. Ziel war es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem eigene Erfahrungen, Fragen und Perspektiven sprachlich und kreativ sichtbar werden konnten – ohne Leistungsdruck oder Bewertung.
Darüber hinaus habe ich in Berlin verschiedene Schreibworkshops durchgeführt, die sich an unterschiedliche Gruppen richteten und Schreiben als Werkzeug für Austausch, Orientierung und Selbstermächtigung nutzten. Die Workshops arbeiteten mit niedrigschwelligen Schreibimpulsen, Fragmenten und Perspektivwechseln und legten den Fokus auf den Prozess, nicht auf ein fertiges Ergebnis.
Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt meiner Arbeit sind Workshops zu diskriminierungssensibler Sprache, unter anderem für den LSVD Berlin. In diesen Formaten ging es um Sprache als Machtinstrument, um Ausschlüsse und Zuschreibungen im Alltag sowie um konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine reflektierte, inklusive Kommunikation.
Meine Rolle
Konzeption und Durchführung der Workshops, Entwicklung der methodischen Zugänge sowie inhaltliche und sprachliche Rahmung.
Die Projekte verbinden Schreiben mit gesellschaftlicher Reflexion und verstehen Sprache als Werkzeug, um eigene Positionen zu klären, Erfahrungen einzuordnen und Handlungsspielräume zu erweitern.